Domainhandel

Eine Domain mit viel Traffic bietet immer großes wirtschaftliches Potenzial. Deswegen sind Händler und Netzwerker immer auf der Suche nach aufgegebenen, inaktiven oder auslaufenden Domains mit einem hohen Pagerank oder einer hohen Besucherzahl.

Eine Domain mit viel Traffic bietet immer großes wirtschaftliches Potenzial. Zudem nimmt es viel Zeit und Arbeit in Anspruch, eine solche aufzubauen. Dementsprechend hoch ist der Wert einer besucherstarken Webadresse. Deswegen sind Händler und Netzwerker immer auf der Suche nach aufgegebenen, inaktiven oder auslaufenden Domains mit einem hohen Pagerank oder einer hohen Besucherzahl. Gelingt es ihnen solch eine Domain in Besitz zu nehmen, können sie diese mit großer Gewinnspanne weiterverkaufen oder für ihre eigenen Zwecke nutzen.

Domainhandel – ein „schmutziges“ Geschäft

Die Händler dieser Branche verhalten sich nicht gerade „Gentlemen-like“, wenn sie Domains an sich reißen. Sie fragen nicht nach, ob die Adresse tatsächlich frei ist und vom Vorbesitzer mit Absicht aufgegeben wurde. Ist eine etablierte Domain nur wenige Stunden offen, besetzen sie diese sofort.

Will der alte Inhaber die Domain wieder zurück haben, wird dafür dann ein hoher Preis verlangt. Rechtlich ist eine solche Vorgehensweise illegal. Diese schwarzen Schafe, auch als Domain-Grabber (= Domain-Grapscher) bezeichnet, sitzen aber meist nicht in Deutschland, sondern handeln als Briefkasten-Firmen auf Karibikinseln. Diese Unternehmen sind nur durch sehr hohen finanziellen Aufwand in die Verantwortung zu ziehen.

Alte Domains legal nutzen

Nicht jeder, der eine abgelaufene oder auslaufende Domain registriert, ist ein Domain-Grabber. Auch seriöse Internetprojekte profitieren gerne von etablierten Webadressen. Für einen hohen PageRank, zahlreiche eingehende Links und „echten“ Traffic zahlen viele Firmen einen guten Preis.

Eine passende, auslaufende Domain zu finden und schnell genug zu sein, ist jedoch nicht leicht. Denn die professionellen Domainhändler arbeiten mit eigenen Domain-Bots. Diese „überwachen“ das Netz rund um die Uhr. Freiwerdende Domains werden von diesen Bots schnell registriert.

Wenn Sie als seriöser Seitenbetreiber an einer bereits registrierten Domain im Internet interessiert sind, sollten Sie die Website im ersten Schritt beobachten. Liegt die letzte Aktualisierung lange zurück, können Sie davon ausgehen, dass diese Site inaktiv ist. In diesem Fall kann es sich lohnen, dem Inhaber persönlich ein Angebot zu machen. Zugegebener Maßen spielt bei dieser Vorgangsweise der Zufall eine große Rolle. Ein inaktives Projekt mit passender Domain ist schwer zu finden.

Um gezielter nach auslaufenden Domains zu suchen, helfen entsprechende Dienstleister wie Domainbroadcasting oder Backorder. Bei diesen Anbietern können Sie auch bestimmte Keywords abfragen.  Die Dienste listen dann themenrelevante Seiten und liefern Informationen zum Auslaufdatum der Domain-Verträge, sowie zur Popularität.