Social Media Optimization – Nutzen Sie das Web 2.0

Social Media Optimization, kurz SMO, bedeutet die Aufbereitung von Webseiten, damit diese leichter und öfter in „sozialen Medien“ aufgenommen werden. Wie geht man an die „sozialen Medien“ heran?

Social Media Optimization, kurz SMO, bedeutet die Aufbereitung von Webseiten, damit diese leichter und öfter in „sozialen Medien“ aufgenommen werden. Das ist jener Bereich des Netzes, der von Usern für User gemacht wurde und Neudeutsch Web 2.0 genannt wird. Für die SMO werden entsprechende Funktionen auf der eigenen Homepage bereitgestellt und nutzerfrequentierte „Gemeinschaftsplattformen“ wie beispielsweise YouTube oder flickr genutzt.

Der Werbeeffekt ist zu vergleichen mit der Gerüchteküche eines Dorfes. Die Einwohner „tratschen“ über all jene Dinge, die sie beschäftigen. Am Ende weiß jeder im Dorf Bescheid, nur ist das Dorf in diesem Fall das Internet.

Seitenbetreiber erhalten durch SMO eine große Reichweite für die Inhalte der eigenen Website. Die Seite wird oft verlinkt und der Betreiber zum Teil einer Community. Er hat direkten Kontakt mit den Usern und baut ein funktionierendes, virtuelles Netzwerk auf. Zusätzlich verbessert SMO noch das Ranking bei Suchmaschinen. Schließlich stufen diese häufig verlinkte Seiten als wichtiger ein.

SMO birgt aber auch eine Gefahr! Ebenso wie gute Nachrichten können auch negative Nachrichten „herumgetratscht“ werden. Das kann einen unkontrollierbaren „Schneeballeffekt“ lostreten und einen schwerwiegenden Imageschaden eines Projekts verursachen.

Wie geht man an die „sozialen Medien“ heran?

Social Media Optimization darf nicht nur als Marketing-Instrument oder gar als „billige“ Werbemaßnahme verstanden werden. Es funktioniert nur, wenn ein Angebot tatsächlich Vorteile für die Nutzer bietet. Das bedeutet Seitenbetreiber müssen Inhalte mit Mehrwert liefern. Zum Beispiel: Tutorials, FAQs, Whitepaper, Statistiken, Studien, Listen, Fotos, Galerien, Videos, Podcasts, Ratgeber etc.
Die Verbreitung der Inhalte geschieht dann in zwei Schritten:

  1. Die aktive Kommunikation: Die Inhalte werden in „Bookmarking-Diensten“ markiert, sowie in Nachrichtenportalen, Foren, Videoportalen, auf Twitter , Community-Plattformen, Wikipedia und im eigenen Blog veröffentlicht. Damit ist jedoch nicht gemeint, plumpe Werbebotschaften an jeder erdenklichen Stelle im WWW zu posten. Solcher Spam wird in der Regel von der Community abgestraft.
  2. Die Verbreitung so leicht wie möglich machen: Ist der Inhalt erstellt, muss man zum „Tratschen“ anregen. Dies gewährleistet man, indem man es den Lesern möglichst leicht macht, die Inhalte weiter zu geben. Am besten durch Buttons, mit deren Hilfe der User die Inhalte „bookmarken“ kann, RSS-Feeds oder dem Bereitstellen des Codes zur leichteren Einbindung des Inhalts in andere Seiten.

Die wichtigsten Social-Media-Adressen im deutschsprachigen Raum:

  • Nachrichtenportale
    Die wichtigsten deutschsprachigen Nachrichtenportale sind Shortnews, Yigg und Webnews.
  • Social Bookmarking Dienste
    Der größte deutsche Dienst ist Mister Wong. Wer englischsprachige Inhalte bietet, sollte zusätzlich del.icio.us nutzen.
  • Online-Communities
    Xing ist ein Business-Netzwerk, Qype ist Europas größtes Empfehlungs-Portal, StudiVZ, MeinVZ und Facebook sind die beliebtesten Fun-Communities hierzulande.
  • Videoportale
    YouTube ist das weltweit größte und beliebteste Videoportal. Alternativ werden im deutschsprachigen Raum noch Sevenload und Myvideo von vielen Usern genutzt
  • Microblogging
    Über Twitter „zwitschern“ User interessierten Followern kurze Nachrichten.
  • Fotonetzwerk
    Fotos auf Flickr eröffnen oft ein größeres Publikum als eine private Website.
  • Wikipedia
    Das weltweit größte Online-Lexikon ist im deutschsprachigen Raum sehr beliebt.